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Blue Pearl - 17 Monate alt und gesund! | | Blue Pearl hat die Farbe blue-fawn brindle |
Blaue Hunde!
Es ist schon erstaunlich wie viele "Hundemenschen und Züchter" plötzlich zu Experten in Sachen Farbgene geworden sind. Neben der privaten "Genforschung", welche unermüdlich und nur zu einem Zweck, nämlich Fehler bei den "ANDEREN" zu finden betrieben wird, gibt es bei diesen Menschen ausschließlich das Thema: "Die Zucht der anderen Züchter".
Ich finde es ja toll, dass diese Menschen in Ihrer eigenen Zucht anscheinend schon so weit sind, dass sie sich nur noch um die Belange anderer Züchter und deren Hunde kümmern müssen und ich bin mir sicher, dass es in deren Zuchtanlagen nur noch 100% gesunde, wesensfeste Hunde und perfekte, gesunde Verpaarungen, frei von allen Mängeln gibt. Das muss wohl so sein, denn wie sonst soll man sich erklären, dass diese Züchter samt Anhang, sich permanent um die Zucht anderer Menschen kümmern können?
Natürlich finde ich besonders toll, dass es in der Bulldogzucht so wie es scheint, nun überhaupt keine Probleme mehr gibt; alles an Fehlern und Krankheiten wurde anscheinend schon ausgemerzt, sodass man sich nun völlig der Farbe blau und somit bevorzugt der Verunglimpfung von Züchtern blauer Bullys widmen kann. Da freuen wir uns doch alle, oder?
Ja, für sehr großes Aufsehen sorgt zur Zeit die Zucht der blauen Bullys. Ein Aufschrei geht durch das Internet. "Blau ist keine Farbe- blau ist ein Gendefekt" (das alle heutigen Rassen aus Hunden mit Gendefekten entstanden sind, entzieht sich anscheinend der Kenntniss der Blaugegner und das manch Bully in extremer Zuchtform, sowas wie einen wandelnden Gendefekt darstellt -sowieso).
Banner "gegen die Farbe blau" wurden gebastelt-zum mitnehmen. Für alle die diesem Aufschrei hinter her rennen. Einer schreit, alle schreien mit! Untermauert wird das wettern gegen blau mit der Anschuldigung dass blau Züchter geldgierig sind. Das zieht immer!
Jeder der sich so einen teuren blauen Hund kauft oder gar züchtet und verkauft macht sich verdächtig. Geld ist anscheinend was ganz schlimmes. Es zu haben ist schier ein Verbrechen. Und jemanden Geldgier auf Kosten der Gesundheit von Hunden zu unterstellen, zieht deshalb auch immer. Das versteht sogar der Dümmste. Was also würde sich besser zur Verunglimpfung eignen, als die Behauptung vorsätzlich kranke, blaue Hunde aus Geldgier zu züchten? Richtig - nichts!
Und weil es immer nur Anschuldigungen und kaum wissenschaftlich fundierte Erklärungen gibt, habe ich mich entschlossen, hier mal eine sachliche Sichtweise auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu verfassen. Es wird zwar nicht viel bringen, Blaugegener sind generell Beratungsresisdent, den ein oder anderen interessiert es aber vielleicht doch und ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es Menschen gibt, die nicht blind jeder Hetze gegen blau beipflichten, sondern sich zuerst ein eigenes Bild und somit Urteil bilden.
Das sei jedoch schon mal gesagt. Die Banner "gegen blau", werden besagte Leute bald einmotten können.
Kurz zur Farbe blau:
Das Gen für Farbverdünnung "dilute" genannt, steuert die Intensität der Fellfarbe.
Man unterscheidet 3 Gen Kombinationen.
DD - Dd und dd
DD trägt ist schwarz
Dd trägt ist schwarz vererbt aber an 50% seiner Nachkommen das d - Allel
dd trägt ist blau oder creme
Weiter von Frau Dr. med. vet. Anna Laukner
D steht für «Dilute», das englische Wort für «verdünnt». Gemeint ist die Verdünnung von Schwarz zu Blau (bzw. von Braun zu Beige und von Rotgelb zu Falb). Normalerweise werden die Pigmentkörnchen in den Melanozyten (Pigmentzellen der Haut) gebildet und über feine Zellverästelungen, die sogenannten Dendriten, in das Haar geschleust. Alle Hunde, bei denen diese Pigmentbildung und -einlagerung normal funktioniert, haben auf dem D-Lokus mindestens ein dominantes Gen D. Hunde, die hingegen reinerbig für das rezessive Allel d sind, können keine normalen Pigmentkörnchen bilden, sondern nur kleinere, die außerdem miteinander verklumpt sind. Der optische Eindruck dieser veränderten Pigmentkörnchen im Haar ist nicht schwarz, sondern graublau. Auch die Farbe derHaut (also des Nasenspiegels und der anderen Haut- bzw. Schleimhautpartien) ist aufgehellt, der Nasenspiegel ist also nicht schwarz oder leberfarben, sondern schiefergrau oder fleischfarben. Die Augenfarbe wird aufgehellt, meist haben blaue Hunde gelbliche Augen. In der Regel wirkt die Aufhellung stärker auf die Eumelanin-Pigmente und weniger intensiv auf die Phäomelanin-Pigmente.
Blau ist eine recht verbreitete Fellfarbe – auch wenn sie nicht bei jeder Hunderasse erwünscht oder zugelassen ist. Es gibt eine einzige Rasse, die ausschliesslich in der Blauverdünnung vorkommt: der Weimaraner. Im Englischen wird er auch «Grey Ghost» (Grauer Geist) genannt – dies beschreibt passend die fast ätherische Wirkung dieses faszinierenden Farbschlages. Bei manchen Rassen ist der Blaufaktor beliebt und verbreitet (etwa beim Italienischen Windspiel, Whippet, bei der Deutschen Dogge, dem Mastino Napoletano, dem American Staffordshire Terrier, dem Shar Pei), bei anderen ist die Farbe anerkannt, aber eher selten (etwa beim Chow-Chow, Border Collie, Chihuahua). Bei bestimmten Rassen ist Blau in anderen Ländern als Deutschland zugelassen (etwa beim Neufundländer und beim Pudel in Kanada) und bei anderen wiederum ist Blau keine erwünschte Farbe, fällt aber dennoch ab und zu in Würfen (beim Schweizer Sennenhund, beim Dalmatiner, beim Grossen Münsterländer und bei vielen anderen Rassen). Am auffälligsten sind die Hunde, bei denen ein einheitlich blaues oder braunes Fell aufgehellt wird (wie eben der Weimaraner).
Der Blaufaktor kommt aber natürlich auch in Verbindung mit jeder anderen Farbe und Zeichnung vor. So kann ein Hund weiss mit blauen Flecken, blau mit Wildfarbigkeitsabzeichen (Blue-and-Tan), blaugestromt (eine beliebte Farbe beim Whippet) oder sandfarben mit einem blauen Anflug (entsprechend dem dominanten Gelb mit Blau-faktor) sein. Diese Färbung ist etwa häufig beim Italienischen Windspiel zu sehen. Ein Erkennungszeichen solcher blaufaktorierter Hunde ist der hellere Nasenspiegel – nie kann ein Hund mit dem Blaufaktor einen tiefschwarzen Nasenspiegel haben, er ist in der Regel hell- bis schiefergrau.
Der blaue Hund
Beim Hund ist die Farbbezeichnung nicht so einheitlich wie bei anderen Tieren, beispielsweise bei Katzen oder Pferden. So gibt es – je nach Rasse – unterschiedliche Bezeichnungen für die Blauverdünnung. Blau, Grau, Rauchfarben, Schieferfarben, Bleigrau, Silbergrau, Taubenblau und Anthrazit sind unterschiedliche Bezeichnungen für dieselbe Fellfarbe. Hunde mit bbdd (also aufgehelltem Braun) werden als isabell, sandfarben, beige, lilac, mausgrau, rehgrau oder milchkaffeefarben bezeichnet. Gelbe Hunde mit dd-Verdünnung schliesslich nennt man entweder falb, beige, isabell oder sandfarben.
Und dann gibt es da noch die Fellfarben, die als Blau bezeichnet werden, die aber nichts mit der Blauverdünnung zu tun haben. Ein typisches Merkmal der Blauverdünnung ist, dass sie bereits von Geburt an zu sehen ist. Liegen blaue Welpen neben schwarzen, so sieht man ganz deutlich den Unterschied. Dies ist als Unterscheidungsmerkmal vor allem wichtig in Rassen, bei denen neben der Blauverdünnung auch der Ergrauungsfaktor G vorkommt. Bei solchen ergrauenden Hunden wird bei der Geburt schwarzes Fell im Laufe des ersten Lebensjahres zunehmend ergrauen. Ent spr e chend wird bei der Geburt braunes Fell zu einer Milchkaffeefarbe. Die Hunde mit dem G-Faktor werden in ihrer «ursprünglichen» Farbe geboren und sind vor allem in den ersten Lebenswochen sehr gut von ihren Wurfgeschwistern mit dem D-Faktor zu unterscheiden. Ausserdem wirkt sich der G-Faktor nur auf das Fell aus, nicht auf die Nasen- und Augenfarbe. Ein typisches Beispiel für eine Rasse mit D- und G-Faktor ist der Bearded Collie. Bei den erwachsenen Hunden ist es mitunter schwer zu erkennen, ob sie wirklich «blau» sind oder nur ergraute Schwarze.Eine weitere Fellfarbe, die als Blau bezeichnet wird, aber nichts mit dem Blau durch den D-Faktor zu tun hat, ist das geschimmelte Haarkleid. Bei solchen Hunden ist eine weisse Grundfarbe mit einer Vielzahl farbiger Sprenkel durchsetzt.
Sind diese Sprenkel schwarz, so erscheint durch die Mischung der weissen und schwarzen Anteile der optische Eindruck eines blaugrauen Hundes. Typische Beispiele sind der Cocker Spaniel (Blauschimmel), der English Setter (Blue Belton), der Luzerner Laufhund oder der französische Bleu de Gascogne. (Er trägt das Blau sogar im Namen.) Schliesslich gibt es noch die Färbung Blue Merle, die mit Blau verwechselt werden kann. Merlefarbene Hunde haben ebenfalls eine andere genetische Grundlage (Merle-Faktor) Blue Merle hat eine blaugraue Grundfarbe mit zerrissenen schwarzen Flecken.
Farbmutantenalopezie
Der Verdünnungsfaktor führt nicht nur zu einer sehr aparten Fellfarbe, er kann unter Umständen auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Blaue Hunde können unter der sogenannten Farbmutantenalo-pezie leiden, auch Color Mutant Alopecia (CMA) oder Black Hair Follicle Dystrophia (BHFD) genannt. Zur Zeit laufen Studien, die die Ursachen dieser Krankheiten näher erforschen sollen. Ziel ist die Entwicklung eines Gentests. Man vermutet, dass ein spezielles Allel auf dem D-Lokus existiert, das zur Ausprägung der Krankheit führt. Denn nicht jeder Hund mit der Allelkonstellation dd leidet auch an CMA. Es gibt Rassen, in denen die Krankheit stark verbreitet ist (aus diesem Grund wurde die Zucht blauer Dobermänner verboten), bei anderen Rassen tritt die CMA kaum auf, obwohl der blaue Farbschlag beliebt und verbreitet ist (etwas bei der Deutschen Dogge) oder es die Rasse nur in diesem Farbschlag gibt (etwa beim Weimaraner). Die CMA tritt meist im Laufe des ersten Lebensjahres auf. Es kommt zu einem zunehmenden Haarausfall (der nur die farbigen Bereiche betrifft; Hunde mit Weissscheckung haben voll behaarte weisse Bezirke und haarlose farbige Bezirke); die Haut neigt ausserdem zu Irritationen und kann sich in extremen Fällen stark entzünden. Es gibt keine Heilung, lediglich die Entzündungen und Hautinfektionen können mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden. Man vermutet, dass entweder die verklumpten Pigmentkörnchen die Dendriten der Pigmentzellen verstopfen oder dass die Dendriten missgebildet sind, so dass die Pigmentkörnchen nicht ins Haar weitertransportiert werden können. In der Folge kommt es zum Ausfall der Haare.
Gentest
Seit wenigen Jahren ist das Gen, das der Blauverdünnung zugrunde liegt, bekannt. Entdeckt wurde es von einer internationalen Forschergruppe. Es handelt sich um das so genannte Melanophilin-Gen (MLPH). Es existiert ein Gentest, mit dem sich Blauträger identifizieren lassen. Da man es einem Hund mit der Genkombination Dd nicht ansieht, ob er den Blaufaktor trägt oder nicht, ist es vor allem in Rassen, bei denen die blauen Farbschläge zur CMA neigen, ratsam, Zuchttiere auf das Gen testen zu lassen (etwa bei Dobermännern, Deutschen Pinschern, Grossen Münsterländern). Interessant ist der Test auch für Züchter, die blaue Welpen züchten möchten, aber nicht wissen, ob ihre Zuchthündinnen bzw. ein Deckrüde den Blaufaktor tragen oder nicht.
Ein weiterer und noch wichtigerer Schritt in der Zucht gesunder blauer Hunde wird die Entwicklung eines Gentests sein, der gezielt die Träger eines CMAGens identifiziert.
Ein solcher Test wäre für viele Züchter eine Erleichterung: So wäre es nämlich möglich, nur blaue Hunde zu züchten, die nicht an der Farbmutantenalopezie leiden. Theoretisch wäre es so auch denkbar, den blauen Farbschlag beim Dobermann wieder zuzulassen und vor allem auch bei den Rassen, bei denen der Blaufaktor eine grosse Rolle spielt, zukünftige Krankheitsfälle bereits vor der Zeugung zu verhindern. An der Uni Bern könnte ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt werden – noch fehlen allerdings Blutproben von geeigneten Hunden.
Nach meinem momentanen Informationsstand, wird wie man oben lesen kann, an einem CMA Gentest in der Schweiz gearbeitet und es wird nicht mehr lange dauern, bis man blaue Hunde gezielt auf CMA Gene testen lassen kann. CMA Genträger müssen dann natürlich von der Zucht ausgeschlossen werden. Nicht aber generell blaue oder creme farbene Hunde. Wenn man per Test festellen kann dass Zuchthunde CMA Gen frei sind, so wird man ohne Probleme dd x dd (blau mit blau- creme mit creme) verpaaren können. Dann wird es auch wieder blaue Dobermann und andere blaue Rassen geben.
Das ist dann der Zeitpunkt, an dem die Blaugegner sich ihre Banner und Antiblau-Seiten sonst wohin stecken dürfen.
Und nun zu folgenden Fragen:
Birgt die Blauzucht Gefahren?
Ja, solange es keinen CMA Test gibt, birgt die Zucht von blauen Hunden die Gefahr das Welpen an CMA erkranken können.
Bis dahin kann man aber trotzdem recht sicher Selektieren, wenn man einfach ausschließlich blaue Hunde, die bereits ca. 1,5 bis 2 Jahre alt sind und die bis dahin keine Anzeichen für CMA zeigen für die Zucht einsetzt, da die Erkrankung an CMA bereits im Laufe des ersten Lebensjahres auftritt und man aufgrund dieses Wissens, solche Hunde von der Zucht gezielt ausschließen kann.
Birgt die Zucht von Bullys gefahren?
Ja, solange unverantwortliche Züchter alles verpaaren was ihnen unter die Finger kommt.(Besonders HD ist nach wie vor das Hauptproblem und trotzdem wird fröhlich HD D mit C verpaart usw...). Der Genpool ist sehr klein, viele Erkrankungen sind nun mal in den Genen und bei jedem Wurf, egal welcher Rasse besteht die Gefahr das Welpen mit Erbkrankheiten dabei sein könnten. Trotzdem wird gezüchtet.
Mutationen kommen auch in der Wildnis täglich vor; Nachwuchs der krank sein könnte ist immer, bei Wildtieren ebenso wie in der gezielten Zucht ein Thema. Wenn man das nicht vertreten kann, darf man überhaupt nicht züchten und auch nicht kaufen.
Birgt die Zucht jeder Rasse eine Gefahr?
Ja, alle Rassen haben rassetypische Krankheiten und Welpen können erkranken.
Was kann man dagegen tun?
Alle Rassen verbieten und die Zucht aller Hunde einstellen, den alleine gewissenhafte Selektion reicht nicht aus um zu verhindern, das ein Welpe erkranken kann.
Will man das?
NEIN! Niemand will auf die Zucht von Rassehunden verzichten. Weder Züchter noch Rasseliebhaber oder Käufer. Weder Futtermittelhersteller noch Tierärzte, es hängt ja auch vom wirtschaftlichen Faktor einiges an der Zucht von Rassenhunden.
FAZIT: Wenn man gegen blau wettert, dann müsste man auch gegen die Zucht des Bullys an sich wettern, genauso wie gegen alle anderen Rassehunde.
Brauchen wir blaue Hunde?
Gegenfrage: Brauchen wir Bullys? Brauchen wir Rassehunde?
Das Dilute Gen ist kein chemisches oder künstliches Gen. Es wurde keinem Hund eingepflanzt. Die Natur selbst hat es erschaffen und die Natur selbst sorgt für immer weitere Mutationen und zwar ständig auch bei wildlebenden Tieren. Das ist ja auch der Grund warum es so eine Vielfalt an Farben und Tieren gibt. Der Fuchs, welcher zur Gruppe der Hunde gehört, zeigt dies sehr deutlich. Der Polarfuchs entstand durch eine Farbmutation des Rotfuchses. Im Erzgebirge wurden erst kürzlich 3 weiße Füchse gesehen und fotografiert. Wölfe gibt es in allen Farben von Grau, weiss, braun und schwarz.
www.bild.de/BILD/news/leserreporter/2009/07/29/weisser-fuchs/von-leser-reporter-entdeckt.html
Wie die Natur selbst hat auch der Mensch Interesse an immer anderen und besonderen Farben und Formen. Nur aus diesem Grund gibt es heute Hunderassen in jeder Größe und Farbe. All diese Rassen enstanden, weil Menschen sie schön fanden und nach wie vor schön finden.
Gab es früher blaue Bulldogs?
Ja, und zwar bereits im 18. Jahrhundert. Der "Alapaha Blue Blood Bulldog", dessen Stammvater die English Bulldogge ist, wurde schon damals in der Farbe blau gezüchtet.
www.dogbreedinfo.com/alapahabluebloodbulldogs.htm
Leider wird der "Alapaha Bulldog" ebenso gerne von Blaugegnern übersehen, wie die Tatsache dass es sich beim blauen Dobermann, der immer gerne als DAS negative Beispiel für die Gefahr in der Dilute-Gen Zucht hergenommen wird, erstens um eine andere Rasse und zweitens um Hunde, welche das CDA-Gen auch noch zusätzlich hatten. Verpaart wurden dann auch noch Hunde miteinander, die sichtbare Hauterkrankungen hatten und was daraus geworden ist kann man überall nachlesen. Den Dobermann jedoch mit dem Bulldog zu vergleichen, ist das selbe als würde man Pferde mit Esel vergleichen. Beim Bulldog verhält sich das definitiv anders. Blau wird deshalb auch nicht aufzuhalten sein und ich lege meine Hand ins Feuer, viele derer die heute rum mosern und sich die Antiblau-Banner auf die Webseiten klatschen, werden sich früher oder später selbst einen blauen Bully zulegen. Ich werde es noch erleben-ganz bestimmt :-)
Besonders amüsant finde ich Blaugegner, welche selbst Hunde in der Farbe Creme besitzen. Diese Menschen meinen zwar alles über blau zu wissen, dass es sich bei der Farbe creme (sand, aprikot, lachs usw...) jedoch um das gleiche Dilute-Gen wie bei Blau (Aufhellgen) handelt, wissen sie nicht.
Diesen Artikel möchte ich mit einem treffenden Zitat beenden:
"Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe."
Anselm Feuerbach, 12.09.1829 - 04.01.1880
Quellen: Dr. med. vet. Anna Laukner
Quelle: Hundemagazin.ch